Sonntag, 16. November 2025

Abgesperrt und Abgesagt - wenn Weihnachtsmarkt und Faschingszug dem Terror zum Opfer fallen.

Stimmungsvoller Lichterglanz, heimelige Atmosphäre, festliche Musik und Budenzauber, all das lieben so viele Menschen an Weihnachtsmärkten. Alle Jahre im Dezember veranstalten viele Städte und Gemeinden in Deutschland die traditionellen Märkte und locken tausende Besucher an. Die Menschen erfreuen sich an Glühwein, Bratwurst und Esskastanien, Lebkuchenspezialitäten und gebrannten Mandeln, genießen den warmen Schein der Kerzen und lauschen den mehr oder weniger traditionellen Weihnachtsliedern ( über "Last Christmas" von WHAM lässt sich alljährlich wieder trefflich streiten ). Nun scheint es mit dieser Idylle bald vorbei zu sein. Seitdem Ex-Kanzlerin Angela Merkel 2015 die Grenzen für Flüchtlinge geöffnet hat, kamen im Zuge der endlosen Migrantenströme auch Terroristen, deren gewaltbereite Unterstützer und Schläfer in unser Land. So dauerte es auch nicht lange bis Anschläge auf Weihnachtsmärkte verübt wurden. Der Anschlag vom 19. Dezember 2016 auf den Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz in Berlin, bei dem ein Islamist mit einem LKW in eine Menschenmenge fuhr und dabei 13 Menschen tötete, ebenso wie die Anschläge auf die Weihnachtsmärkte in Trier ( 01. Dezember 2020 ) und Magdeburg ( 20. Dezember 2024 ). Die versuchten Anschläge sind hier nicht mitgerechnet. 



Die Politik redete seitdem viel, meistens um den heißen Brei herum. Aber zu einer wirklich konkreten Lösung für das Problem ist man bis heute nicht gekommen. Die berühmt-berüchtigten Merkelpoller dienen nach wie vor als relativ nutzloser Schutzwall gegen die importierte Gewalt, und wenn es gar nicht anders geht, dann trifft die verantwortliche Stelle eben die Entscheidung den Markt gar nicht erst stattfinden zu lassen. So wie es aussieht, wird sich Letzteres wohl immer mehr durchsetzen, denn die Kosten für die Sicherung der Märkte explodieren, die Städte und Gemeinden die ohnehin finanziell auf dem Zahnfleisch gehen, wissen nicht mehr wie sie die Maßnahmen langfristig noch bezahlen sollen. 
Viele Bürger plädieren schon lange für eine Grenzschließung und eine drastisch eingeschränkte Zuwanderung, doch dieser Wunsch wird uns wohl unerfüllt bleiben, denn die Politik fährt überwiegend auf ihrem angestammten Kurs weiter. Auch die vielen Versprechungen seitens der Regierung alles dafür zu tun, dass man die Kontrolle über die Migration nach Deutschland zurückgewinnt, erwiesen sich ( wieder mal ) als leere Worthülsen. Dass es keineswegs weniger geworden ist mit der Einwanderung, kann man in den Innenstädten sehen; und zwar sehr deutlich. Als Kanzler Merz vor Kurzem eine Äußerung zum "Stadtbild" machte, gab es einen großen Skandal und tagelange Diskussionen in den Medien. Dabei kann jeder halbwegs wache Bürger selbst sehen wenn er in die Innenstädte geht, dass Merz mit seiner Aussage ins Schwarze getroffen hat. 

Doch nicht nur den Weihnachtsmärkten geht es an den glitzernden Kragen, auch Faschingsumzüge stehen auf der Kippe seid unser Land zu einer der Hauptniederlassungen für Terroristen und radikalisierte Zuwanderer geworden ist. Die Haltung der Bürger zu diesen Maßnahmen ist natürlich zwiegespalten. Für die einen ist es beruhigend zu wissen, dass Weihnachtsmarkt und Faschingsumzug eingezäunt und bewacht sind, und die für die anderen ist es etwas das sie notgedrungen akzeptieren. Viele kritische Menschen meiden aber auch schon diese Veranstaltungen. Für sie ist ein Boykott die einzige Möglichkeit der Politik zu zeigen, was sie von diesen Ideen halten. Ich muss ehrlich gestehen, dass es für mich nur die Hilflosigkeit der Behörden und der Politik widerspiegelt. Man fragt sich also  nicht ganz zu Unrecht, warum denn nicht mal endlich konsequenter gehandelt wird. Statt dem Terror die Stirn zu bieten, geht man in die Knie und katzbuckelt vor den möglichen Attentätern. Man lässt sie ins Land und akzeptiert lieber eingezäunte und bewachte Veranstaltungen. Eine drastisch härtere Asylpolitik wäre hier wesentlich angebrachter, aber es scheint als ob die Regierung es partou nicht einsehen will. Natürlich wissen sie um die Gefahren der unkontrollierten Migration, sie wissen, dass Terroristen genauso ihren Weg in unser Land finden wie harmlose Familien. Trotzdem wird nichts unternommen was einer Problemlösung auch nur nahe kommt. Es ist ein Trauerspiel. 



Vielen von uns wird so langsam bewusst, dass diese Form der Politik auf kurz oder lang dazu führen wird, dass viele Traditionen schon bald verschwunden sein werden. Die hohen Kosten für Sicherungsmaßnahmen könnten viele Städte und Gemeinden veranlassen, Märkte und Umzüge kurzerhand lieber abzusagen. Die Aufnahme, Unterbringung und Versorgung von Flüchtlingen kostet sie ohnehin schon sehr viel, da werden zusätzliche Ausgaben kaum dauerhaft zu stemmen sein. Ich frage mich selbst seit Jahren warum man nur große Reden auf der politischen Bühne führt, diesen aber keine Taten folgen lässt. Wenn die angeblich so wirksamen Grenzkontrollen und die gute Zusammenarbeit mit der europäischen Grenzschutzagentur FRONTEX keine Verbesserung der Situation bringen, wo liegt dann der der Fehler? Auch wenn sich darüber nur spekulieren lässt, so drängt sich der Gedanke auf, dass es Hintermänner gibt, die möglicherweise mit gut gefüllten Geldbeuteln die ganze Geschichte weiterhin am laufen halten. Okay, dies mag eine Art von Verschwörungstheorie sein, aber da Korruption in der Politik nichts Neues ist, lasse ich diese Vermutung mal im Raum stehen. Es mag sich jeder seine eigenen Gedanken dazu machen.



Für die Menschen in Deutschland ist es ein komisches Gefühl zu wissen, dass so liebgewonnene Traditionen und Brauchtümer in absehbarer Zeit der Vergangenheit angehören sollen. Ich nehme mich da nicht aus. Über den Weihnachtsmarkt gehe ich auch ganz gerne mal, und Karneval gehört bei uns einfach dazu. Meine Großtante, meine Oma und mein Vater stammen aus dem Rheinland und Karneval war für sie immer ein Highlight. Meine Großtante war Düsseldorferin und nahm in den zwanziger Jahren jedes Jahr am Rosenmontagszug teil. Als Clown verkleidet fuhr sie auf einem Motivwagen mit. Und all dies soll es bald nicht mehr geben? Ich kann da nur zurückfragen "Ist das euer Ernst?" Die Politik scheint es nicht zu interessieren was die Bürger sich wünschen. Sie lassen sich auf der Bühne fotografieren, schwingen große Reden und machen Versprechungen die im luftleeren Raum verpuffen. 
Wir Bürger ( und Wähler ) wollen das nicht einfach so hinnehmen. Wir wollen, dass die Politiker uns ernst nehmen, dass sie unsere Traditionen respektieren. Wie kann es denn sein, dass ein Brauch nach dem anderen auf dem Altar der Duldsamkeit und Toleranz geopfert wird. Das kann und darf so nicht sein. 


Man kann nur hoffen, dass wir auch in den nächsten Jahren noch über den festlich erleuchteten Weihnachtsmarkt gehen, und uns zur Faschingszeit an den närrischen Späßen der Karnevalisten erfreuen dürfen. Traditionen sind kostbar in einer Zeit in der alles Althergebrachte von linksgrünen "Weltverbesserern" gecancelt wird, und in der Terroristen zur Gefahr für westliche Kulturen werden. 
Wir müssen sie bewahren, das sind wir uns und unseren Werten schuldig. 


In diesem Sinne, eine gesunde und erfolgreiche neue Woche

Eure Marion Herzogin von Meranien ♛











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