Samstag, 31. Januar 2026

KI Overload - die Tücken und Fallen der Künstlichen Intelligenz

Als Kinder des Internetzeitalters kennen wir inzwischen sämtliche Vor- und Nachteile welche die moderne Technik mit sich bringt. Es überwiegen  zwar die Vorteile, doch so ganz ohne die berühmte Kehrseite der Medaille geht es auch hier nicht. Bereits in den Anfängen von Instagram & Co. bedienten sich viele Nutzer Apps mit denen sie ihre Bilder verfeinern und perfektionieren konnten. Und auch damals wurde schon getrickst und gefälscht was das Zeug hielt. Instagram wurde beschuldigt einen negativen Einfluss auf die mentale Gesundheit junger Frauen zu nehmen. Die App suggeriere ein falsches Gesundheits- und Schönheitsbewusstsein. Dass hinter den perfekten Gesichtern und Körpern in der Regel ein Bearbeitungsprogramm steckt, wussten viele gar nicht. Ich will dieses Vorgehen auch nicht zu sehr an den Pranger stellen, denn die Creatoren sind in gewisser Hinsicht als Werbefiguren unterwegs, und man weiß ja, wie wichtig ein ansprechendes Äußeres in der Werbebranche ist. Natürlich dient es dem einen oder anderen auch dazu, sich vor der Kamera einfach wohler und selbstbewusster zu fühlen.


Dann kam KI und mit ihr beinahe unendliche Möglichkeiten Fotos und Videos nicht nur zu bearbeiten, sondern auch zu erstellen. Doch damit nicht genug. Inzwischen werden künstlich erzeugte, einem echten Menschen täuschend ähnliche Figuren, sogenannte "Avatare" ins Rennen geschickt. Sie treten vor allem auf Tiktok aber auch Youtube als Content-Creatoren auf, die allerdings auf den ersten Blick gar nicht als Avatare zu erkennen sind. Die Möglichkeiten der Künstlichen Intelligenz sind mittlerweile so ausgereift, dass man damit den realen Menschen bereits ersetzen kann - zumindest im virtuellen Raum. Und nicht wenige ausgefuchste Tiktoker und Youtuber bedienen sich der neuen Technik. Sie kreieren eine perfekte und realistisch aussehende Scheinwelt, die für den gewöhnlichen Nutzer auch vollkommen echt wirkt. 


Doch nicht nur Menschen werden auf diese Weise "gefaked." Auf Tiktok kann man sich haufenweise Videos von Haustieren in mehr oder weniger lustigen Situationen anschauen. Einige sind aber teilweise sehr grenzwertig, da werden Tiere gezeigt die an Elektrokabeln knabbern und Stromschläge bekommen, das Ganze untermalt von künstlich anmutenden Gelächter, und kaum ein Zuschauer zweifelt die Echtheit dieser Videos an. Wären diese Inhalte tatsächlich real, so könnte man ihren Erstellern - aber auch den Betrachtern - ein gehöriges Maß an Sadismus nicht absprechen. Wer "erfreut" sich schon allen Ernstes an Videos in denen Tiere in Lebensgefahr gebracht, fast zu Tode erschrocken oder auf sonstige Weise missbraucht werden. 


All diese Inhalte haben jedoch eins gemeinsam: Sie wollen die Aufmerksamkeit der Nutzer, und zunächst scheint das alles völlig harmlos zu sein, eine Art virtueller Scherz, für den man nur die passende Art von Humor braucht. Doch diese manipulierten Bilder und Videos tragen die Gefahr in sich, dass gerade Jugendliche oder intellektuell einfacher gestrickte Erwachsene die Grenze zwischen Realität und Täuschung nicht mehr erkennen. Sehen junge Menschen ständig die künstlich erzeugten Gesichter und Körper der Avatare neigen sie unter Umständen dazu, das Äußere eines echten Menschen nicht mehr als "normal" zu erkennen, sie bekommen dadurch eine gestörte Wahrnehmung der Realität. Sogenannte "Deep-Fakes" sind wirklich täuschend echt. Mit ihnen lassen sich beispielsweise Gesichter verändern und Stimmen imitieren. 

Bei vielen Inhalten kann man ihre tatsächliche Herkunft nur bei sehr genauem Hinsehen erahnen. Ein Beispiel: In einem Tiktok-Beitrag läuft eine hochgewachsene junge Frau in sehr auffälliger Kleidung ihren Trolley hinter sich herziehend durch eine stark belebte Flughafenhalle. Daran ist erstmal nichts Ungewöhnliches. Doch wenn man näher hinschaut, erkennt man, dass kaum einer der anderen Fluggäste ringsum die junge Frau zu sehen scheint, trotz ihrer auffallenden Kleidung. Es scheint so, als gäbe es diese Frau in Wahrheit gar nicht, als wäre sie nur für den Betrachter des Videos sichtbar. Es könnte ein Hinweis auf KI sein, muss aber nicht zwingend. Mir geht es vor allem darum, aufzuzeigen wie schwierig ist geworden ist KI-Inhalte zu entlarven. Sie können unterhaltsam sein, keine Frage. Nur darf man eben nicht davon ausgehen, dass das gezeigte Material real existiert. Es ist eine virtuell umgesetzte Fantasie, mehr nicht. 

Sehr beliebtes Opfer bei digitalen Fälschern sind Prominente. Egal ob Filmstar, Papst oder Politiker, beinahe jeder der nur in irgendeiner Weise in der Öffentlichkeit steht, wurde schon einmal mittels "Deep Fake"- Post medial in Szene gesetzt. Und erstaunlich viele Menschen fallen jedes Mal darauf rein. Ich muss gestehen, dass auch ich schon einige Male diesen Fakes auf den Leim gegangen bin. Dies zeigt aber nur, wie ausgefeilt und weitentwickelt diese Technik bereits ist. Hochrangigen Politikern werden beliebige Sätze "in den Mund" gelegt, was zu peinlichen, oder sogar diplomatisch heiklen Verwicklungen führen kann. Man muss nicht mal Profi sein um solche Fakes zu erstellen. Mittels vortrainierter Modelle können auch Laien mit Smartphone-Apps oder Browser-Tools wie X-Chatbot Grok solche Fälschungen erzeugen. 


Privatpersonen können ebenfalls mithilfe von Deepfakes in kompromittierende Situationen hineingeschnitten werden. In einigen Internetforen ist es gängige Praxis die Gesichter von Frauen in pornographisches Bild- oder Videomaterial hineinzuschneiden. Diese zurechtgeschusterten Ergebnisse werden "Deepnudes" genannt. Die Cybersicherheitsfirma Deeptrace konnte bereits 2019 zeigen, dass es sich bei 95% der Deepfakes im Netz um pornographisches Material handelt. Auch Kinder und Jugendliche werden Opfer dieser Machenschaften. Für die Betroffenen bedeutet dieses Bloßgestellt werden massive emotionale und psychische Ausnahmezustände. Sie fühlen sich erniedrigt und beschämt. Diese Aufnahmen können zudem verwendet werden um Menschen zu erpressen. Jeder von uns kann theoretisch betroffen sein, denn viele Nutzer stellen Fotos von sich ins Netz, die auf diese Weise missbraucht werden können. Für Content-Creatoren und Influencer ist es oft unabdingbar sich in ihren Posts zu zeigen, es macht die Inhalte nahbarer und persönlicher. Bringt aber auch Gefahren mit sich. Aber die wenigsten denken wirklich um die Ecke und lassen Vorsicht walten bei dem was sie von sich ins Netz stellen.

Woran erkennt man denn nun solche "Deepfakes?" Obwohl es wirklich richtig schwer geworden ist, manipulierte Inhalte von echten zu unterscheiden, so gibt es doch gewisse Auffälligkeiten auf die man achten sollte. Als da wären: 

Gesichtsanomalien:  Augen blicken leer, blicken in unterschiedliche Richtungen oder blinzeln nicht. 

Übergänge: Verschwommene Übergänge zwischen Gesicht und Haaren, Ohren oder Hals.

Mimik & Bewegung: Ungewöhnliche Gesichtsausdrücke, ruckartige Bewegungen oder unpassende Falten auf der Stirn. 

Audio/Video-Synchronisation: Lippenbewegungen passen nicht präzise zum Gesprochenen.

Bildfehler: Fehler im Hintergrund, seltsame Lichtreflexionen in den Augen, zu viele Finger, unnatürliche Hauttexturen. 

Quelle & Kontext: Ist das Video oder Foto von einer verifizierten Quelle? Klingen die Aussagen zu kontrovers oder unwahrscheinlich? 

Hilfsmittel zur Überprüfung:

Google, Yandex oder TinEye nutzen, um zu prüfen, ob das Foto oder Video aus einem anderen Kontext stammt. 

Tools: Deepware-Scanner oder ähnliche Programme nutzen.

Faktenchecker: Portale wie Mimikama, dpa-Faktencheck oder Bellingcat prüfen. 

Die Qualität der Fakes nimmt stetig zu, von daher empfiehlt es sich immer einen kritischen Blick auf den Kontext und die Quelle zu werfen, um Fälschungen besser identifizieren zu können.

Oft sehe ich Videos von "Influencern" deren äußeres Erscheinungsbild so extrem gekünstelt und unecht wirkt, dass ich mich jedesmal frage, ob ich es jetzt mit einer realen Person oder mit einem Deepfake zu tun habe, einem mit KI erstellten Avatar das zwar fast hundertprozentig menschlich aussieht, es aber dennoch nicht ist. Manchmal fühle ich mich fast schon genötigt, die Follower dieser Accounts zu schütteln, damit sie wach werden und erkennen, dass sie gar keinem wirklichen Menschen folgen, sondern einer Figur die mittels einem KI-Programm generiert wurde. Eine Fantasiegestalt aus dem Universum der Künstlichen Intelligenz. KI ist zweifellos eine neue Dimension der Möglichkeiten, aber sie birgt nicht unerhebliche Nachteile und Gefahren, denen wir uns bewusst sein müssen. 


In diesem Sinne, ein entspanntes und friedliches Wochenende,

eure Marion Herzogin von Meranien ♛





Samstag, 17. Januar 2026

Revolution im Iran - der Löwe erhebt sich

Der nahe Osten wird dieser Tage erschüttert wie nie zuvor. Zuerst der Gaza-Krieg in Israel dem der grauenhafte Terroranschlag der Hamas vorausging, und nun die Massenproteste im Iran. Seit dem 28. Dezember 2025 begehrt das iranische Volk gegen das brutale Regime der Mullahs auf. Seit 1989 ist Ali Khamenei das politische und religiöse Oberhaupt der Islamischen Republik Iran. Ein autoritäres Regime das nahezu jeden Aspekt des täglichen Lebens kontrolliert. Religiöse und ideologische Konformität sind die Grundpfeiler des Systems. 1979 setzten sich streng konservative islamistische Kräfte im Iran durch ( Islamische Revolution ). Seitdem kommt es immer wieder zu schwerwiegenden Verletzungen der Menschenrechte durch das Regime. Nun setzen sich die Menschen dort zur Wehr. Sie wollen es nicht länger hinnehmen, dass ein Terror-Regime weiterhin ihr Leben bestimmt. Die Proteste entwickelten sich aus einer Reihe von Massendemonstrationen und Streiks, die Ende Dezember 2025 begannen und sich nun zu einer wahren Protestwelle hochgeschaukelt haben. Auf dem Großen Basar von Teheran sowie den umliegenden Handelszentren nahmen die Proteste ihren Anfang, und erreichten schließlich die Universitäten, woraufhin sich Studenten aus allen Teilen des Landes beteiligten. 

Zu Anfang wurde die Protestbewegung durch die ansteigende Inflation, steigende Lebensmittelpreise, eine Wasserkrise, dem plötzlichen Einbruch der Devisenkurse und dem anhaltenden Wertverlust des iranischen Rials ausgelöst. Im Dezember 2025 stieg die Inflationsrate auf einen Rekordtiefstand von 42,2%. Die Händler auf dem Großen Basar in Teheran streikten und forderten ein Eingreifen der Regierung. Studentenverbände riefen zur Beteiligung an den Protesten auf. Im Januar 2026 hörte man von den ersten Opfern. Sicherheitskräfte gingen mit Tränengas und Waffengewalt gegen die Demonstranten vor. Das Internet wurde abgeschaltet, Telefonieren war nur eingeschränkt möglich. Es wurden Rufe nach "Freiheit" laut - etwas worauf die Menschen im Iran lange Zeit verzichten mussten. Das Mullah-Regime regierte mit harter Hand, beschränkte sämtliche Freiheiten, und Frauenrechte gab es praktisch nicht. Die Protestaktionen vergrößerten sich, die Demonstranten forderten wirtschaftliche Entlastung und einen politischen Wandel. Regierungskritische Parolen wurden gerufen. "Frau, Leben, Freiheit" bis hin zu "Tod dem Diktator." Auch von Rufen wie "Pahlavi wird zurückkehren," wird berichtet. Man kann sagen, dass den Iranern das bisherige System bis Oberkante Keller steht. 

US-Tech-Unternehmer Elon Musk stellte seine Starlink-Satelliten im Iran kostenlos zur Verfügung, so dass es vielen Iranern trotz Internet-Abschaltung möglich ist Bilder und Videos der Proteste Online zu stellen. Westliche Medien halten sich dennoch mit der Berichterstattung zurück. Der Grund dafür könnte sein, dass Frauen im Iran gegen das Kopftuch kämpfen, während bei uns vor allem auf Seiten der linksgrünen Bubble für das Kopftuch gekämpft wird. Zudem bekommen die Protestierenden Unterstützung von US-Präsident Donald Trump. Er drohte den Mullahs erneut damit, die Demonstranten zu unterstützen. Die Zahl der Opfer steigt seit Tagen, denn die iranische Revolutionsgarde bekämpft die Demonstranten mit scharfer Munition, dazu hat sich auch die Zahl der Verhaftungen erhöht. 2025 wurden rund 2500 Menschen hingerichtet. Es scheint, als könne sich das Regime in Teheran nur noch mit brutaler Gewalt an der Macht halten, es ist ein Regime in den letzten Zügen. 

Gewalt und systematische Diskriminierung von Frauen sind unter den Mullahs ein wesentlicher Teil des Gesetzes und der Rechtsprechung. Die Rechte von Frauen werden vom Regime gewaltsam verletzt und die Unruhen machen die jahrelange Unterdrückung und Schikane mehr als deutlich. Am 16. September 2022 wurde die 22-jährige kurdische Iranerin Jina Mahsa Amini in Teheran von der Sittenpolizei  festgenommen mit dem Vorwurf, sie habe ihr Kopftuch nicht richtig getragen. Drei Tage später starb sie an ihren Verletzungen, nach dem sie in einer Polizeiwache ins Koma gefallen war und in eine Klinik gebracht wurde. Ihr Tod löste bereits eine Protestwelle aus. Der israelische Geheimdienst Mossad rief im Januar 2026 ebenfalls via Social-Media zu Protesten gegen das iranische Regime auf. Der Aufruf wurde gehört und immer mehr Menschen beteiligten sich. Der israelische Minister Amihai Eliyahu gab im israelischen Armeesender Galei Tzahal bekannt, dass israelische Agenten im Iran aktiv seien. 


Israel und die USA stehen an der Seite des iranischen Volkes. Sie unterstützen die Revolution und den heroischen Einsatz der Menschen im Kampf gegen das Terror-Regime in Teheran. Die Situation dort ist allerdings veränderlich. Laut aktuellen Nachrichten wurde ein Großteil der Proteste niedergeschlagen ( Stand 17. Januar 2026 ). Doch es ist gut möglich, dass sich die Wut der Menschen immer wieder auf den Straßen entladen wird. Laut der Islamwissenschaftlerin Katajun Amirpur sei das Regime geschwächt. Dennoch wird die Regierung in Teheran sich immer wieder brutal zur Wehr setzen solange es irgendwie möglich ist. Die Zahl der Toten schwankt zwischen 3000 und 12000.  Das Internet im Iran bleibt weiterhin gesperrt, dadurch wird das volle Ausmaß der Gewalt zum Großteil verborgen bleiben. Die Münchener Sicherheitskonferenz hat den iranischen Außenminister sowie weitere Vertreter Teherans wieder ausgeladen. Derzeit gibt es kaum noch Demonstrationen, von einigen Scharmützeln zwischen Protestlern und Sicherheitskräften in diversen Landesteilen abgesehen. 



Wie es jetzt im Iran weitergehen wird, das wird die Zeit zeigen. Aber die Atmosphäre ist aufgeheizt, die Menschen sind trotz aller Widerstände ermutigt weiter für ihre Freiheit und einen Regimewechsel zu kämpfen. Möglicherweise stehen blutige Wochen bevor, während denen sich erneut Proteste ergeben und das Mullah-Regime noch brutaler vorgehen wird um seine Existenz zu verteidigen. Der Sohn von Schah Reza Pahlavi wird von vielen als Leitfigur für einen reformierten und freiheitlichen Iran angesehen. Doch ebenso viele sehen ihn kritisch. Vielleicht auch weil Monarchien heute als überholt angesehen werden. Doch noch ist es zu früh um in dieser Sache konkrete Aussagen treffen zu können. Tatsache ist aber, dass die Menschen im Iran des Regimes müde sind, und damit bereit sich weiter für eine grundlegende Revolution einzusetzen. Hoffen wie, dass es ihnen bald gelingen möge. Sie haben immerhin starke und verlässliche Verbündete in Israel, den USA und anderen Teilen der westlichen Welt. Vor allem auf US-Präsident Trump ruhen nun die Augen und Hoffnungen der Iraner. 90% der Menschen dort stehen nicht mehr hinter dem Regime, und damit haben die Mullahs bereits einen ihrer größten Stützpfeiler verloren. Auch bisherige Verbündete wie die libanesische Hisbollah, die Hamas in Gaza, und Syriens ehemaliger Machthaber Baschar-al-Assad stehen nicht mehr an ihrer Seite. Insofern ist das Regime innen- und außenpolitisch erheblich geschwächt. Vielleicht sind dies Fakten auf denen sich die Hoffnung auf einen Wechsel im Iran begründen könnte. Hoffen wir es. 


In diesem Sinne, ein wunderschönes und hoffentlich friedliches Wochenende euch alle,


Eure Marion Herzogin von Meranien ♛





Sonntag, 21. Dezember 2025

Die Grenze des Sagbaren - Ist die Meinungsfreiheit in Gefahr?

Die Debatte darum was man im öffentlichen Raum noch äußern darf und was nicht, gehört mit zu den heftigsten Streitthemen unserer Zeit. Wenn man sich im Internet bewegt, dann bekommt man schnell den Eindruck, dass sich dort jeder seine eigenen Grenzen steckt. Und die Ansichten darüber was man sagen darf und was nicht gehen ebenfalls auseinander. Manche Nutzer lassen ungehindert ihren Meinungen freien Lauf und achten mitunter auch gar nicht mehr darauf wie weit sie damit gehen, während andere hingegen peinlich darauf bedacht sind, brav innerhalb der gesteckten Grenzen zu bleiben. Das US-Außenministerium sieht eine zunehmende Gefahr durch staatliche Eingriffe in die Meinungsfreiheit und freie Rede. 


Aber es geht dabei nicht nur um persönliche Angriffe, es geht auch um die Tatsache das es Wahrheiten gibt, die von öffentlichen Stellen vollkommen anders dargelegt werden als es der Realität entspricht. Vor allem die Politik möchte nicht, dass wir Bürger einen allzu tiefen Blick in deren Karten werfen. Polit-Blogger und einschlägige Content-Creatoren geraten immer häufiger ins Fadenkreuz der "Meinungspolizei." Einige riskieren sogar für ihre deutlichen Äußerungen von militanten Kritikern ermordet zu werden. Wir erinnern uns an den US-amerikanischen Aktivisten Charlie Kirk der am 10.September 2025 vor laufenden Kameras während einer Diskussionsveranstaltung im Bundesstaat Utah von dem Elektriker-Auszubildenden Tyler Robinson erschossen wurde. Die Tat führte in den USA zu erheblichen politischen Verwerfungen. Für die politisch Konservativen weltweit ist Charlie Kirk ein Vorbild für freie Rede und das Recht auf Meinungsäußerung in der Öffentlichkeit. Dass dies auch seine Kritiker auf den Plan rufen würde war eine logische Folge.  



Die Ermordung Charlie Kirks beleuchtet auch eine dramatische Entwicklung hinsichtlich der freien Rede. Seine Äußerungen stießen vor allem radikalen Linken sauer auf. Kirk setzte sich ein für eine schonungslose Offenlegung von Wahrheiten, so unbequem sie auch sein mochten. Dafür musste er mit seinem Leben bezahlen. Er stand auf der Seite Israels in Zeiten in denen Antisemitismus und Israel-Hass stetig zunehmen, auch das rückte ihn in den Focus seiner Feinde. Wir müssen auch in diesem Fall davon sprechen, dass es gewisse Elemente in unserer Gesellschaft gibt, die bereit sind zur Waffe zu greifen um die Einschränkung der freien Rede und Meinungsäußerung durchzusetzen. Gewiss, dies sind Extreme die man nicht verallgemeinern kann, aber es zeigt erschreckend deutlich, wie tief die Gräben bereits sind welche die Diskussion um Meinungsfreiheit gerissen hat. Themen wie Asyl und Migration, Klimawandel sowie der Genderdiskurs und außenpolitische Entwicklungen führen am häufigsten zu verbalen Auseinandersetzungen. 

Derzeit nehmen viele Menschen in Deutschland die Meinungsfreiheit als gefährdet wahr. Und das nicht erst seit sich Politiker wie Robert Habeck von den Grünen als Schneeflöckchen entpuppten und auf Kommentare von  Nutzern im Internet mit Strafanzeigen reagierten. Auch die UNESCO betrachtet die weltweite Meinungsfreiheit als zunehmend eingeschränkt. Die Macht der Internetplattformen konfrontiert mit abweichenden Meinungen, und die Gesellschaft ist zunehmend unfähig anderslautende Ansichten auszuhalten. Ausgrenzungen und moralische Verurteilungen sind die Folge, und dies wiederum führt zu einer Zurückhaltung von Meinungen. Viele Menschen haben ganz einfach Angst zu sagen was sie denken. Ich bin selbst im Internet unterwegs und ich habe hie und da schon den Eindruck, dass man sich gut überlegen muss was man sagt oder schreibt. Ich bin niemand der absichtlich Streit sucht oder gerne aggressiv diskutiert, aber ich treffe oft auf Nutzer die frank und frei über Sachverhalte diskutieren die ich selbst aus genannten Gründen lieber meide. Wenn Leute im Netz berichten, dass man ihnen wegen eines Posts eine Geldstrafe aufgebrummt hat, dann frage ich mich natürlich schon ob die Äußerungen wirklich so bedenklich waren um eine Strafe zu rechtfertigen, oder ob die Politik hier nicht doch anfängt, sich Methoden zu bedienen die fragwürdig sind. 



Ich würde sagen ja, es ist mittlerweile schon ein geändertes Klima wenn es um freie Rede geht. Die Politik geht mit ihren Entscheidungen die über die Köpfe der Wähler hinweg getroffen werden, häufig bis an die Grenzen des Tolerierbaren. Die Menschen verlieren die Geduld, und damit auch jegliche Zurückhaltung. Nicht jeder behält die Contenance wenn es darum geht Kritik an der politischen Führung zu üben. Während der Corona-Zeit etablierte sich eine Streitkultur die bis heute andauert, und in der nicht wenige Bürger ihrem Unmut Luft machen. Man muss die Leute von einem gewissen Punkt auch verstehen, denn die Politik in Deutschland kümmert sich leider kaum noch um die Belange ihrer Wähler. Da werden große Versprechungen gemacht, Besserung gelobt und die ganze verfahrene Situation im Lande schöngefärbt. Kürzlich hieß es beispielsweise man werde sich um eine Verschärfung des Asylrechts kümmern und für klare Verhältnisse sorgen. Bislang ist davon allerdings noch nicht all zu viel zu erkennen. Die Zuwanderung hält nach wie vor unvermindert an, die Kriminalitätsrate ist gleichbleibend hoch, und das Gesundheitssystem nähert sich bedrohlich dem Level eines Dritte-Welt Landes. Soll man da allen Ernstes verlangen, dass die Bürger alles mit stoischer Gelassenheit abnicken? 


Freie Rede und Meinungsfreiheit sind grundlegende Menschen- und Freiheitsrechte. Sie geben jedem das Recht,  Ansichten und Informationen zu äußern, zu verbreiten und zu empfangen ohne staatliche Zensur befürchten zu müssen. Für eine Demokratie ist dies unerlässlich, aber natürlich hat jede Freiheit auch Grenzen. Wenn Menschenrechte verletzt werden, dann darf und muss Freiheit auch beschränkt werden. Ich verzichte in meinen Posts im Netz auf Beleidigungen und Anschuldigungen. Erstens ändert  es ohnehin nicht viel wenn man sich im Ton vergreift, und Zweitens bringt man sich dadurch nur selbst in Schwierigkeiten durch mögliche Strafanträge. Von der Peinlichkeit die das mit sich bringt mal ganz zu schweigen. Die Zunahme autoritärer Tendenzen in der Politik und strengere Zensurgesetze hebeln das Grundrecht auf Meinungsfreiheit aus, unter dem Deckmantel der Bekämpfung von Desinformationen. Der Konflikt liegt oft zwischen legitimer Kritik und strafrechtlich relevanten Äußerungen. 

Es steht zu befürchten, dass sich das Klima in Sachen Redefreiheit und Meinungsäußerung in den nächsten Jahren wohl weiter verschlechtern wird. Für die Politik ist die Einschränkung der freien Rede mithilfe von Zensur ein probates Mittel um sich gegen ihre Kritiker abzuschirmen. Ich bin auch ein Mensch der sich gerne mal kritisch und rebellisch zeigt. Allerdings bleibe ich dabei innerhalb der Grenzen des moralisch vertretbaren. Was würde es mir denn bringen wenn ich mit Beleidigungen um mich werfen und dafür haufenweise Anzeigen kassieren würde? Es wäre lediglich ein Bumerangeffekt den ich zu spüren bekäme. An den Entscheidungen der Politik kann ich damit nicht viel ändern. Dafür braucht es den langen Atem der breiten Masse. Die Bürger und Wähler haben die Macht auf die Politik einzuwirken, selbst wenn es meist ein Kampf mit harten Bandagen ist. Unsere gespaltene Gesellschaft ist aber leider kaum noch bereit für den nötigen Zusammenhalt zu sorgen. Stattdessen bekämpfen sich verschiedene Ansichten untereinander, eine durchsetzungsfähige und gemeinschaftliche Front ist damit nicht zu bilden. 



Wenn der Staatsschutz gegen Bürger ermittelt, die bedenkliche Posts im Internet geteilt haben, dann fragt man sich was der Betreffende verbrochen hat, dass er plötzlich wie ein Schwerverbrecher behandelt wird. Und gibt es Unterschiede zwischen Linken und Rechten oder Konservativen? Wahr ist das vor allem Linksextreme im Netz oftmals sogar wesentlich rücksichtsloser und hasserfüllter vorgehen als Nutzer aus dem konservativen Spektrum. Man denke nur an die offen antisemitischen Posts von Anhängern der Linken und Grünen, die gerade das Internet fluten. Mit die größte Gefahr für die Meinungsfreiheit ist auch die sogenannte "Cancel-Culture."  Die daraus resultierende "Selbstzensur" aus Angst vor gesellschaftlicher Ächtung bis hin zu beruflichen Konsequenzen verhindert, dass Menschen überhaupt zu einem Thema Stellung nehmen. Polarisierung und Intoleranz gegenüber abweichenden Meinungen erschweren die Diskussion zusätzlich. Die Toleranten sind oftmals die Intoleranten, so könnte man es wohl am treffendsten beschreiben. 

Und auch wenn die Tendenz dahingeht, dass man uns mehr und mehr Maulkörbe verpasst, wir dürfen nicht nachlassen, die Politik auf ihre Fehler hinzuweisen. Wir können dies auch sachlich und reflektiert tun. Wir müssen die Sache nicht zur Schlammschlacht ausarten lassen. Laut zu sein und laut zu bleiben lautet überall das Motto. Und genau das können wir aufgreifen um unsere Meinungen und Anschauungen kund zu tun, um in der Diskussion zu bleiben und zu zeigen, dass wir Bürger da sind und dass wir wach sind. 




In diesem Sinne, euch allen ein besinnliches und friedvolles Weihnachtsfest, und einen guten Rutsch ins neue Jahr. 

Eure Marion Herzogin von Meranien ♛



Sonntag, 30. November 2025

Politische Meinungen im Fadenkreuz der Kritik

Was haben politische Meinungen und die Begeisterung für einen Fußballverein gemeinsam? Beide müssen oftmals kritische Analysen überstehen und werden nicht selten gnadenlos diffamiert. Die Fans des FC Bayern gehen meist nicht gerade zimperlich mit den Anhängern von Borussia Dortmund ins Gericht. Dasselbe spielt sich auch zwischen gegnerischen Fans anderer Vereine ab. Worauf ich damit anspielen will? Ganz einfach. Auch auf dem politischen Spielfeld wird heftig gerungen wenn gegensätzliche Orientierungen aufeinandertreffen. Der Drogerie-Filialist Rossmann ist kürzlich aus dem Familienunternehmer-Verband ausgetreten weil dieser sich für Gespräche mit der AfD öffnen will. Ebenso der Haushaltsgerätehersteller Vorwerk. Wer hatte recht, es gab Diskussionen und heftige Kritik. Das Internet wimmelte von Boykottaufrufen gegen die betreffenden Unternehmen. Man kann sich denken, dass es diesen großen Firmen wahrscheinlich herzlich egal ist wenn sie Kunden verlieren, sie gewinnen mit ziemlicher Sicherheit wieder neue dazu. Dass gegensätzliche Ansichten geradezu dazu einladen sich leidenschaftlich darum zu streiten ist bekannt. Doch mir geht es hier nicht ausschließlich um Standpunkte, sondern mir geht es um die nähere Beleuchtung von politischen Haltungen. 


Politische Äußerungen im Netz ziehen mitunter harsche Kritik nach sich. Ich musste dies genauso erfahren wie viele andere vor und nach mir. Es gibt mittlerweile kein Soziales Netzwerk mehr indem nicht um Meinungen und die Freiheit sie zu äußern gestritten wird. Dass es dabei nicht immer höflich zugeht, ist bekannt. Vor allem wenn man wie ich konservativ ist, bekommt man allerhand zu hören. Teils wird einem sogar Rechtsradikalismus unterstellt. Dabei ist es durchaus ein Unterschied ob jemand konservativ oder rechts ist. Auch wenn die Grenzen hier oft ein wenig verschwimmen. Aber selbst vor Todesdrohungen schreckt die Gegenseite nicht zurück. Da wird so getan als wären politisch Konservative die reinsten Schreckgespenster. Diese Boykottaufrufe gegen Firmen und Institutionen die sich gegen die AfD positionieren sind natürlich auch ein Teil der freien Meinungsäußerung. Ob sie wirklich den erhofften Effekt haben, sei mal dahingestellt. Aber ich muss sagen, ich finde es dennoch seltsam wenn ich einen Laden betrete oder ein Produkt einer Firma kaufe von der ich weiß, dass sie mich unter Umständen nicht als Kunden haben möchte. Und wer sagt denn, dass diese Firmen sich nicht auch gegen andere konservative Parteien wenden. Wie stehen Rossmann und Vorwerk beispielsweise zur CDU/CSU? Auch hier finden wir viele konservative Wähler. Eine interessante Frage also. 


Radikale politische Gruppen versuchen mit Gewalt anderen ihre Meinung aufzudrücken. Vor allem extreme Linke fallen häufig durch Brutalität auf. Sie rotten sich zusammen und liefern sich Auseinandersetzungen mit der Polizei, greifen Andersdenkende an. Was mich doch sehr erschreckt, ist die Toleranz in großen Teilen der Bevölkerung gegenüber diesen Gruppen. Müssten die Menschen sich nicht entschieden gegen diese Gewalt aussprechen? Müssten sie nicht deutlich sagen, dass es so nicht geht? Stattdessen liebäugeln sie mitunter recht offen mit dieser Form des politischen Aktivismus. Man kann hier gar nicht mehr von Aktivisten sprechen, es sind schon vielmehr Terroristen. Wie soll man diese brutale und radikale Haltung denn sonst benennen. Selbstverständlich gibt es auch rechte Gruppen die vor Gewalt nicht zurückschrecken. Dazu kann ich nur sagen, ich verurteile beides und spreche mich dafür aus, sachlich und vernünftig zu agieren. Gewalt ist keine Lösung für ein Problem, meist führt sie nur dazu, dass sich die Spirale immer weiter hochdreht und alle Beteiligten verlieren die Suche nach der Lösung aus den Augen. Ich lese seit ein paar Jahren sehr gerne ein kleinformatiges Lifestylemagazin, das sich mittlerweile auch klar linksgrün positioniert hat. Mich persönlich stört das nicht unbedingt, obwohl man mich trotzdem nie bei diesen Richtungen verorten wird.  Das Heft wirbt für einen offenen, toleranten und umweltbewussten Lebensstil. Ich finde das nicht grundsätzlich falsch, jedoch stört mich auch hier dieser erhobene Zeigefinger und diese Attitüde des "Bessermenschen." Haltungsjournalismus hat für mich einen seltsamen Beigeschmack. Dass ich dieses Magazin dennoch lese hat damit zu tun, dass ich die Gestaltung der Beiträge und den Informationsgehalt schätze. 


Welche Partei jemand wählt, welche Ansichten er vertritt ist eigentlich Privatsache. Ebenso wie Religion Privatsache ist, solange jemand in diesem Zusammenhang nicht durch gewalttätige Aktionen auffällt. Wenn Unternehmen anfangen Menschen auszusortieren, dann halte ich dies für kontraproduktiv ( mal ganz abgesehen von den Assoziationen zu diktatorischen Systemen, die unwillkürlich geweckt werden  ), führt dies nur dazu das potentielle Kunden abgeschreckt werden. Aber die ohnehin schon große Kluft in der Gesellschaft wird dadurch nur noch weiter vergrößert. Ich erlebe selbst oft genug, wie Menschen mich ausgrenzen weil ich nicht hundertprozentig offen bin für die Dinge die man im linksgrünen Lager für unabdingbar hält. Ich bin nicht generell gegen Einwanderung, aber ich plädiere für mehr Kontrolle seitens der Politik, für mehr Ordnung und Sicherheit. Ich begrüße die Inklusion von Menschen mit Behinderung, und für mich ist es völlig in Ordnung wenn homosexuelle Paare heiraten. Mein Cousin hat vor zwei Jahren seinen Lebensgefährten geheiratet. "Jeder soll nach seiner Fasson selig werden." Dieses Zitat von Friedrich dem Großen sollte unser Denken ein wenig beeinflussen, denn genauso sollte es auch sein. Leider gilt dies nicht für die Radikalen unter uns. Für diese Leute gibt es kein freies Denken, es gibt für sie nur die von ihnen selbst vorgegebene Meinung. Und an die hat sich gefälligst jeder zu halten wenn er nicht ins Fadenkreuz geraten will. 


Ich war schon immer ein Selbstdenker. Ich lasse jedem seine eigene Meinung, aber ich muss sie nicht teilen. Aber ich bin auch konservativ, und das macht mich für viele wieder zum Ziel ihrer Angriffe. Ich teile nicht uneingeschränkt ihre Meinung, habe hin  und wieder Einwände und bin kontrovers. Etwas womit diese Menschen nicht gut umgehen können, aber wir kritischen Geister müssen auch damit umgehen, wenn man uns Frechheiten und Diffamierungen an den Kopf wirft, wir als N*zis und Rechtsradikale betitelt werden. Als Konservativer hat man es dieser Tage nicht leicht, aber wenn man für Vielfalt eintritt, dann muss man auch verschiedene Ansichten zulassen, sonst wird die ganze Geschichte zu einem Einheitsbrei, der am Ende doch zu einer faden Suppe verkommt. 


Es ist im Grunde die klassische Konfrontation rechts gegen links, schwarz gegen weiß. Ein Streit der so alt ist wie die Welt, und der wahrscheinlich auch niemals wirklich beigelegt werden wird. Menschen streiten viel zu gerne, besonders im Internet-Zeitalter in dem jede Meinung sofort die Möglichkeit erhält von vielen tausenden gesehen zu werden. Um nochmal auf die Causa Rossmann und Vorwerk ( da folgen sicher noch so einige ) zurückzukommen: Wir sehen hier im Grunde nichts anderes als eine Nachwirkung der Corona-Zeit, während der Pro und Kontra zum Alltag gehörte als viele Menschen die geltenden Regeln klaglos akzeptierten, und andere nur widerstrebend oder gar nicht "mitmachten" wollten. Der harte Streit um Meinungen nahm seitdem immer stärker Fahrt auf, erfasste zunehmend die gesellschaftspolitische Bühne und beherrscht nun fest die Diskussionen im Netz und sonstigen Medien. es war aber nicht immer so, denn ich erinnere mich noch immer gerne an die Zeit als das Internet noch weitgehend ohne Hass, Zank und Streit auskam. Auf X ( damals Twitter ) schrieben die Nutzer lustig-freche Tweets und brachten mich herzlich zum Lachen. Doch diese Zeiten sind leider vorbei, an die Stelle der Witze traten Beschimpfungen, Schuldzuweisungen und Ausgrenzung. Schade drum, ist alles was ich dazu sagen kann. 

Ich glaube kaum, dass die Zeiten sich dahingehend ändern werden, dass es in der Gesellschaft wieder friedlicher wird. Und Toleranz ist dieser Tage doch sehr einseitig. Die einen erwarten Toleranz, sind aber nicht bereit diese ebenfalls zu leben. Es ist also eine Art Patt-Situation, und da sich die ganze Geschichte so in der Gesellschaft festgefressen hat, sind wohl alle Hoffnungen auf eine Rückkehr zu mehr wirklicher Toleranz auf jeder Seite vergeblich. Auch wenn ich meinen neuen Beitrag jetzt mit dieser trüben Aussicht enden lassen muss, so hoffe ich doch, dass sich irgendwann doch noch alles zum Guten wendet. 



In diesem Sinne, eine erfolgreiche neue Woche

Eure Marion Herzogin von Meranien ♛

















Sonntag, 16. November 2025

Abgesperrt und Abgesagt - wenn Weihnachtsmarkt und Faschingszug dem Terror zum Opfer fallen.

Stimmungsvoller Lichterglanz, heimelige Atmosphäre, festliche Musik und Budenzauber, all das lieben so viele Menschen an Weihnachtsmärkten. Alle Jahre im Dezember veranstalten viele Städte und Gemeinden in Deutschland die traditionellen Märkte und locken tausende Besucher an. Die Menschen erfreuen sich an Glühwein, Bratwurst und Esskastanien, Lebkuchenspezialitäten und gebrannten Mandeln, genießen den warmen Schein der Kerzen und lauschen den mehr oder weniger traditionellen Weihnachtsliedern ( über "Last Christmas" von WHAM lässt sich alljährlich wieder trefflich streiten ). Nun scheint es mit dieser Idylle bald vorbei zu sein. Seitdem Ex-Kanzlerin Angela Merkel 2015 die Grenzen für Flüchtlinge geöffnet hat, kamen im Zuge der endlosen Migrantenströme auch Terroristen, deren gewaltbereite Unterstützer und Schläfer in unser Land. So dauerte es auch nicht lange bis Anschläge auf Weihnachtsmärkte verübt wurden. Der Anschlag vom 19. Dezember 2016 auf den Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz in Berlin, bei dem ein Islamist mit einem LKW in eine Menschenmenge fuhr und dabei 13 Menschen tötete, ebenso wie die Anschläge auf die Weihnachtsmärkte in Trier ( 01. Dezember 2020 ) und Magdeburg ( 20. Dezember 2024 ). Die versuchten Anschläge sind hier nicht mitgerechnet. 



Die Politik redete seitdem viel, meistens um den heißen Brei herum. Aber zu einer wirklich konkreten Lösung für das Problem ist man bis heute nicht gekommen. Die berühmt-berüchtigten Merkelpoller dienen nach wie vor als relativ nutzloser Schutzwall gegen die importierte Gewalt, und wenn es gar nicht anders geht, dann trifft die verantwortliche Stelle eben die Entscheidung den Markt gar nicht erst stattfinden zu lassen. So wie es aussieht, wird sich Letzteres wohl immer mehr durchsetzen, denn die Kosten für die Sicherung der Märkte explodieren, die Städte und Gemeinden die ohnehin finanziell auf dem Zahnfleisch gehen, wissen nicht mehr wie sie die Maßnahmen langfristig noch bezahlen sollen. 
Viele Bürger plädieren schon lange für eine Grenzschließung und eine drastisch eingeschränkte Zuwanderung, doch dieser Wunsch wird uns wohl unerfüllt bleiben, denn die Politik fährt überwiegend auf ihrem angestammten Kurs weiter. Auch die vielen Versprechungen seitens der Regierung alles dafür zu tun, dass man die Kontrolle über die Migration nach Deutschland zurückgewinnt, erwiesen sich ( wieder mal ) als leere Worthülsen. Dass es keineswegs weniger geworden ist mit der Einwanderung, kann man in den Innenstädten sehen; und zwar sehr deutlich. Als Kanzler Merz vor Kurzem eine Äußerung zum "Stadtbild" machte, gab es einen großen Skandal und tagelange Diskussionen in den Medien. Dabei kann jeder halbwegs wache Bürger selbst sehen wenn er in die Innenstädte geht, dass Merz mit seiner Aussage ins Schwarze getroffen hat. 

Doch nicht nur den Weihnachtsmärkten geht es an den glitzernden Kragen, auch Faschingsumzüge stehen auf der Kippe seid unser Land zu einer der Hauptniederlassungen für Terroristen und radikalisierte Zuwanderer geworden ist. Die Haltung der Bürger zu diesen Maßnahmen ist natürlich zwiegespalten. Für die einen ist es beruhigend zu wissen, dass Weihnachtsmarkt und Faschingsumzug eingezäunt und bewacht sind, und die für die anderen ist es etwas das sie notgedrungen akzeptieren. Viele kritische Menschen meiden aber auch schon diese Veranstaltungen. Für sie ist ein Boykott die einzige Möglichkeit der Politik zu zeigen, was sie von diesen Ideen halten. Ich muss ehrlich gestehen, dass es für mich nur die Hilflosigkeit der Behörden und der Politik widerspiegelt. Man fragt sich also  nicht ganz zu Unrecht, warum denn nicht mal endlich konsequenter gehandelt wird. Statt dem Terror die Stirn zu bieten, geht man in die Knie und katzbuckelt vor den möglichen Attentätern. Man lässt sie ins Land und akzeptiert lieber eingezäunte und bewachte Veranstaltungen. Eine drastisch härtere Asylpolitik wäre hier wesentlich angebrachter, aber es scheint als ob die Regierung es partou nicht einsehen will. Natürlich wissen sie um die Gefahren der unkontrollierten Migration, sie wissen, dass Terroristen genauso ihren Weg in unser Land finden wie harmlose Familien. Trotzdem wird nichts unternommen was einer Problemlösung auch nur nahe kommt. Es ist ein Trauerspiel. 



Vielen von uns wird so langsam bewusst, dass diese Form der Politik auf kurz oder lang dazu führen wird, dass viele Traditionen schon bald verschwunden sein werden. Die hohen Kosten für Sicherungsmaßnahmen könnten viele Städte und Gemeinden veranlassen, Märkte und Umzüge kurzerhand lieber abzusagen. Die Aufnahme, Unterbringung und Versorgung von Flüchtlingen kostet sie ohnehin schon sehr viel, da werden zusätzliche Ausgaben kaum dauerhaft zu stemmen sein. Ich frage mich selbst seit Jahren warum man nur große Reden auf der politischen Bühne führt, diesen aber keine Taten folgen lässt. Wenn die angeblich so wirksamen Grenzkontrollen und die gute Zusammenarbeit mit der europäischen Grenzschutzagentur FRONTEX keine Verbesserung der Situation bringen, wo liegt dann der der Fehler? Auch wenn sich darüber nur spekulieren lässt, so drängt sich der Gedanke auf, dass es Hintermänner gibt, die möglicherweise mit gut gefüllten Geldbeuteln die ganze Geschichte weiterhin am laufen halten. Okay, dies mag eine Art von Verschwörungstheorie sein, aber da Korruption in der Politik nichts Neues ist, lasse ich diese Vermutung mal im Raum stehen. Es mag sich jeder seine eigenen Gedanken dazu machen.



Für die Menschen in Deutschland ist es ein komisches Gefühl zu wissen, dass so liebgewonnene Traditionen und Brauchtümer in absehbarer Zeit der Vergangenheit angehören sollen. Ich nehme mich da nicht aus. Über den Weihnachtsmarkt gehe ich auch ganz gerne mal, und Karneval gehört bei uns einfach dazu. Meine Großtante, meine Oma und mein Vater stammen aus dem Rheinland und Karneval war für sie immer ein Highlight. Meine Großtante war Düsseldorferin und nahm in den zwanziger Jahren jedes Jahr am Rosenmontagszug teil. Als Clown verkleidet fuhr sie auf einem Motivwagen mit. Und all dies soll es bald nicht mehr geben? Ich kann da nur zurückfragen "Ist das euer Ernst?" Die Politik scheint es nicht zu interessieren was die Bürger sich wünschen. Sie lassen sich auf der Bühne fotografieren, schwingen große Reden und machen Versprechungen die im luftleeren Raum verpuffen. 
Wir Bürger ( und Wähler ) wollen das nicht einfach so hinnehmen. Wir wollen, dass die Politiker uns ernst nehmen, dass sie unsere Traditionen respektieren. Wie kann es denn sein, dass ein Brauch nach dem anderen auf dem Altar der Duldsamkeit und Toleranz geopfert wird. Das kann und darf so nicht sein. 


Man kann nur hoffen, dass wir auch in den nächsten Jahren noch über den festlich erleuchteten Weihnachtsmarkt gehen, und uns zur Faschingszeit an den närrischen Späßen der Karnevalisten erfreuen dürfen. Traditionen sind kostbar in einer Zeit in der alles Althergebrachte von linksgrünen "Weltverbesserern" gecancelt wird, und in der Terroristen zur Gefahr für westliche Kulturen werden. 
Wir müssen sie bewahren, das sind wir uns und unseren Werten schuldig. 


In diesem Sinne, eine gesunde und erfolgreiche neue Woche

Eure Marion Herzogin von Meranien ♛











Montag, 20. Oktober 2025

Kanzler Friedrich Merz und das skandalöse Stadtbild - eine persönliche Analyse

Bundeskanzler Friedrich Merz steht seit seiner Äußerung zur Migration im Stadtbild in der Kritik. Linke und Grüne überbieten sich gegenseitig mit wütenden Anfeindungen und kritisieren scharf die Aussage von Merz man habe zwar in der Migrationspolitik Fortschritte gemacht, aber es gäbe aber "natürlich immer im Stadtbild dieses Problem." Bundesinnenminister Dobrindt sei deshalb dabei "in sehr großem Umfang auch Rückführungen zu ermöglichen und durchzuführen." Die Fraktionschefin der Grünen Katharina Dröge sagte an den Kanzler gewandt: "Wie sieht man denn das "Problem" außer an der Hautfarbe der Menschen?" Die Aussage des Kanzlers sei verletzend, diskriminierend und unanständig. Der Skandal war losgetreten und Merz sah sich heftigen Kritiken ausgesetzt. Der Fraktionsvorsitzende der Linken Pellmann schloss sich an. "Der offensichtliche Ausrutscher" sei nicht nur deplatziert, sondern habe auch einen "weiteren Stachel in unsere Demokratie gesetzt". Man sieht hier sehr deutlich, wie gespalten die Lager in der Politik sind wenn es um das Thema Migration und ihre Folgen geht. 


Ich möchte in diesem Beitrag die Aussage des Kanzlers nicht in Frage stellen oder kritisieren, im Gegenteil. Ich stimme ihm sogar zu. Nein, ich bin nicht der Ansicht, dass Merz um die Hautfarbe der Menschen ging. Es war vielmehr seine Absicht auf die Probleme die die Migration mit sich bringt aufmerksam zu machen. Linke und Grüne drehen jedes Mal einen Riesenskandal aus jeglichen Äußerungen die den Finger in die Wunde legen. Sie selbst verschweigen, beschönigen und schauen lieber darüber hinweg, aber sie können niemandem weismachen, dass sie es nicht sehen. Viele Grünwähler leben in Gegenden in denen sie kaum oder nichts von dem mitbekommen was in unseren Innenstädten passiert. Da fällt es natürlich leicht, andere Meinungen zu diffamieren und Menschen an den Pranger zu stellen, die täglich mit diesen Dingen konfrontiert sind und die ganze Geschichte etwas anders sehen. Friedrich Merz hat die Probleme offen und klar angesprochen. Der Kanzler hat erkannt, wo für viele Wähler der Hund begraben liegt. 


Dass die ehemalige Arbeiterpartei SPD sogar in ihrer einstigen Hochburg dem Ruhrgebiet drastische Wahleinbußen hinnehmen musste, verwundert nicht. Die Bürger fühlen sich auch hier von der Politik im Stich gelassen und wenden sich vermehrt der AfD zu, von der sie sich Abhilfe erhoffen. Ob diese jedoch in der erwarteten Form geleistet werden würde wenn die AfD an der Regierung wäre, bleibt fraglich. Zumal ich den Eindruck habe, dass die Bundesregierung alleine gar nichts an dieser Situation ändern kann, egal welche Partei die Regierung stellt. Möglicherweise haben hierbei noch andere Strukturen ihre Hände im Spiel ( EU, UN? ) 

Es geht in dieser Debatte nicht um Rassismus oder Ausländerfeindlichkeit. Es geht um das geregelte Maß und darum, dass die Politik endlich wieder ihrer Verantwortung gegenüber den Bürgern und Wählern gerecht wird. Friedrich Merz will etwas ändern, aber noch schwingen Linke und Grüne jedes Mal die Peitsche wenn jemand ihrem Wertekompass die Nadel ausreißen will. Später legte Merz im Streit um seine "Stadtbild"-Äußerung noch einmal nach und verteidigte seine Aussage und betonte er nehme nichts zurück. "Im Gegenteil, ich unterschreibe es noch einmal: Wir müssen etwas ändern und der Bundesinnenminister ist dabei, daran etwas zu ändern und wir werden diese Politik fortsetzen," sagte der CDU-Vorsitzende. Heute sagte Merz dazu: "Fragen Sie ihre Kinder, fragen Sie ihre Töchter, fragen Sie im Freundes- und Bekanntenkreis herum: Alle bestätigen, dass das ein Problem ist - spätestens mit Einbruch der Dunkelheit." Wer seine Töchter frage, werde vermutlich "eine ziemlich klare und deutliche Antwort" bekommen. Und genau hier muss ich dem Kanzler recht geben. Auch ich wurde bereits angequatscht und belästigt von zugewanderten Männern, die in Bahnhofsnähe herumlungern und den Passanten ein Gefühl der Unsicherheit geben. 


Und ja es ist eindeutig, dass Männer aus den Kulturkreisen die den Löwenanteil der Migranten stellen, nicht bereit sind westlich gekleidete Frauen und Mädchen zu akzeptieren. Für diese Kerls ist man Freiwild wenn man kein Kopftuch trägt, oder am besten sich gleich komplett verhüllt. Man wird belästigt, bedrängt und verfolgt. Und ich bin keine Kampffeministin die jeden Mann als Feind betrachtet. Ich bin eine Frau die es bisher gewohnt war, sich frei und ungehindert in der Öffentlichkeit zu bewegen, ohne dumm angemacht zu werden. Und nein, ich bin nicht beleidigt wenn mal ein Mann anerkennend pfeift ( was heute kaum noch passiert, weil es einfach aus der Mode gekommen ist ). Ich toleriere aber nicht das Verhalten von Männern aus frauenfeindlichen Kulturen, die von mir erwarten, dass ich mich genauso verhalte wie sie es aus ihren Heimatländern gewöhnt sind. Wenn ich mir im Sommer Gedanken darüber machen muss, dass ich mich bloß nicht zu knapp bekleiden darf um meine Sicherheit nicht zu gefährden, dann läuft etwas gewaltig schief. 



Ich rechne es dem Kanzler hoch an, dass er endlich den Mut hat auf genau dieses Problem hinzuweisen. Denn viele Politiker schleichen um dieses Thema herum wie die Katze um den heißen Brei. Wenn die öffentliche Sicherheit wiederhergestellt und gewahrt werden soll, dann braucht es ein härteres Durchgreifen seitens der Regierung. Die unkontrollierte Zuwanderung hat das Sicherheitsgefühl der Bürger nachhaltig zum Schlechteren verändert. Und daran muss gearbeitet werden, es kann nicht sein, dass die Menschen sich nicht mehr trauen im Dunkeln das Haus zu verlassen ( okay, es wurden schon immer Leute überfallen, aber die Gefahr hat sich definitiv vergrößert ) oder Frauen in der Öffentlichkeit massiv belästigt werden. Von den zahllosen brutalen Vergewaltigungen gar nicht zu reden. Auch hier sind die Täter mehrheitlich Migranten. Dies hört sich für manche an als wolle man alle Menschen mit Migrationshintergrund unter Generalverdacht stellen. Nein, dem ist nicht so! Es gibt solche und solche, und es gibt jene die zu uns kommen um Chaos und Gewalt zu stiften. Denen unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung und unser Werteempfinden am Allerwertesten vorbeigeht. Und genau diese sind es die ihr Aufenthaltsrecht verwirkt haben, und die wir hier bei uns nicht mehr tolerieren können. 



Dass Linke und Grüne dem Kanzler rechtes Gedankengut unterstellen war absehbar. Unterstellungen und falsche Beschuldigungen sind das Einzige was diesen Leute einfällt wenn jemand eine andere Haltung vertritt. Bleibt nur zu hoffen, dass sich in der nächsten Zeit tatsächlich eine deutliche Änderung und Verbesserung der Situation einstellt. Meine Heimatstadt Wetzlar ist klein, und ich sehe jeden Tag viele neu ankommende Migranten mit Kisten und Kasten, Kindern und allem drumherum, die hier irgendwie untergebracht werden müssen. Viele schaffen es nicht in geregelte Arbeit und lungern am Bahnhof herum, handeln mit Drogen und werden kriminell. Demzufolge meiden viele Wetzlarer Bürger diesen Bereich, sofern es ihnen möglich ist. Ich kann mich noch an Zeiten erinnern als dies noch nicht der Fall war. Es gab natürlich schon immer Kriminalität, aber Messerangriffe und eine derartig hohe Zahl an Gewalttaten gegen Frauen und Mädchen im öffentlichen Raum war vor 2015 weitgehend unbekannt, oder beschränkte sich lediglich auf Großstädte. Heute sind auch Kleinstädte oder sogar ländliche Gegenden davon betroffen, und das muss anders werden. 



Mein Lob geht an Kanzler Merz für seine offene und deutliche Aussage zur realen Situation in deutschen Städten. Denn genau so ist es, und genau so erleben es viele von uns täglich. Endlich sagt es mal jemand, so mein Gedanke als ich die Aussage von Merz hörte. Zu lange wurde das Thema von der Regierung lieber totgeschwiegen. Ich hoffe, die Politik hat nun endlich verstanden worum es den Menschen in unserem Land geht. Meine Bitte an den Kanzler: Herr Merz, bitte unterwerfen Sie sich nicht wieder der Kritik der Linken und Grünen, bleiben Sie standhaft! 


In diesem Sinne, eine schöne Woche Euch allen,

Eure Marion Herzogin von Meranien ♛











Sonntag, 28. September 2025

Trumps Triumph - die USA im Aufwind.

Er ist der wohl umstrittenste US-Präsident in der Geschichte, keiner hat so viele hitzige Debatten um seine Person ausgelöst wie Donald J. Trump. Nachdem sein Vorgänger Joe Biden eher fallend von sich Reden machte, tritt Donald Trump als standhafte und durchsetzungsfähige Persönlichkeit auf. Dass er sich von Beginn seiner Amtszeit ( es ist bereits seine Zweite ) mit Gegnern auseinandersetzen muss war voraussehbar. Denn sowohl sein Auftreten in der Öffentlichkeit als auch seine Politik treffen nicht bei jedem den Nerv. Vor allem das Lager der Demokraten fühlt sich von ihm auf den Schlips getreten. Ein Präsident der seinem Land alle Prioritäten einräumt, der stolz seinen Patriotismus zeigt und seinen Gegnern beharrlich und couragiert entgegentritt. Der, vor allem dies halte ich ihm sehr zugute, für Israel eintritt. Gerade jetzt in einer Zeit in der Antisemitismus und Israelhass überall offen zutage treten, steht Trump fest an der Seite Israels. Vielleicht ist es auch gerade diese Haltung die zurzeit viele gegen ihn aufbringt. Trump verkörpert all das was bei den Linken schon als Todsünde gilt: Stärke, Durchsetzungsfähigkeit, Willenskraft, Überzeugung, Selbstbewusstsein, Charisma und eine beeindruckende Persönlichkeit. 


Dabei sind dies doch genau die Eigenschaften die man von einem Staatschef erwartet. Trump ist nicht der Mensch der sein Licht unter den Scheffel stellt. Das lässt ihn für manche prahlerisch wirken, aber er vermag trotzdem nicht wenige Leute zu begeistern und zu überzeugen. Er hat zahllose Anhänger, nicht nur in den USA, auch in anderen Ländern. Es muss also doch etwas dran sein an der wohl durchdachten Strategie dieses Präsidenten, mit der er massenweise Fans gewinnt. Und mit Marketingstrategien kennt Trump sich aus, schließlich ist er erfolgreicher Geschäftsmann mit einem Milliardenvermögen. Sicherlich ist dies ein weiterer Grund für viele ihn nicht zu mögen. Neid ist eben eine verbreitete Eigenschaft unter den Menschen. Es mag sein, dass Trump sehr von sich überzeugt ist. Aber hat er nicht auch allen Grund dazu? Er hat beträchtlichen geschäftlichen Erfolg, eine attraktive Familie, und  nun zum zweiten Mal auch Erfolg auf der politischen Bühne. Auch die Showeinlagen die er auf der Bühne gelegentlich einwirft, bescheren ihm etliche Sympathien. Seit Trump zu "YMCA" auf der Bühne einen fetzigen Tanz hinlegte, sprang der 46 Jahre alte Song an die Spitze der Charts und brachte Millionen von Dollars ein. 


Seine Gegner konnte dies freilich nicht überzeugen. Im Gegenteil, alles was Trump tut oder nicht tut, wird ihm vorgeworfen. Er ist kein flauschiger Bettvorleger wie es einige vom ihm erwarten. Er ist ein Löwe der sich zu behaupten weiß. Und vor allem mit einer Eigenschaft macht der US-Präsident von sich reden: Verlässlichkeit gegenüber seinen Wählern. Wahlversprechen einhalten ist etwas was leider viele von unserem Politikern nicht können oder wollen. Dabei ist gerade das der Schlüssel zum Erfolg bei den Bürgern und potenziellen Wählern. Vor den Wahlen vollmundige Versprechungen machen von denen man danach nichts mehr wissen will. Was in der deutschen Politikerkaste schon leidige Gewohnheit ist, kommt für Trump nicht in Frage. Er  redet nicht nur, er liefert auch. Auch wenn er dabei aneckt und massenweise Proteste auslöst, er weiß was seine Anhänger von ihm erwarten und er enttäuscht sie nicht. Es wäre wünschenswert wenn sich unsere Politiker von ihm wenigstens eine kleine Scheibe abschneiden würden. Sie würden sich keinen Zacken aus der Krone brechen, denn ich bin sicher, viele Menschen würden sich dann wieder mehr mit der politischen Führung identifizieren. 


Ein Staatschef der sein Land liebt und es an die erste Stelle setzt ist für unsere scharf nach links abgedriftete Welt ganz klar rechtsgerichtet und zu verurteilen. Trump möchte, dass seine Bürger zufrieden sind mit seiner Politik und ihrem Land. Er tut was er kann und setzt klare Prioritäten. Im Gegensatz zu unseren Politikern die Milliarden in unsinnige Projekte feuern von denen unser Land nicht das geringste hat. Es bleibt nur zu hoffen, dass der Linkstrend weltweit bald sein Ende findet, und sich endlich wieder konservativere Politik durchsetzen kann. Dass sich die USA unter Donald Trump durchaus im Aufwind befinden, lässt sich kaum bestreiten. Und seien wir ehrlich: Für ein Land ist es ein klarer Vorteil, wenn seine Führung sich kümmert und sich für die eigenen Belange einsetzt, statt horrende Summen ins Ausland zu spülen, oder Quatsch zu finanzieren wie Radwege in Peru etc. 

Trump hat ein Auge auf die Prosperität der Wirtschaft seines Landes. Während bei uns etliche Branchen das Zeitliche segnen, fördert die Regierung Trump den wirtschaftlichen Aufschwung der USA. Er bemüht sich um die Sicherung der Landesgrenzen, etwas was hierzulande sträflich vernachlässigt wird.
Der woke Zeitgeist mit Gender-Gängelung und LGBTQ+ bekommt einen Tritt in den Hintern verpasst, und fortan gibt es in Amerika nur noch zwei Geschlechter, so wie es sich gehört. Auch der übertriebenen Klimahysterie hat Trump den Kampf angesagt. Wie es aussieht, hat der linke Ungeist ab jetzt in den USA schlechte Karten. Es wird Zeit, dass diese in Teilen militante und undemokratische Bewegung in den Hintergrund und damit in die Bedeutungslosigkeit verbannt wird. 


Ja, ich bin durchaus ein Fan von Donald Trump. Nicht zuletzt weil er zum Staat und Volk von Israel steht. Aber auch wegen seiner klaren und eindeutigen politischen Haltung. Und vielleicht auch ein wenig deshalb, weil man ihn als Rebellen sehen kann, und damit kann ich mich definitiv sehr gut identifizieren. Mag sein, dass nicht jeder diese Meinung teilt. Aber geteilte Meinungen sind heutzutage so selbstverständlich wie das Salz in der Suppe, und von daher kann ich damit ganz gut leben. 



In diesem Sinne, euch allen eine schöne neue Woche

Eure Marion Herzogin von Meranien ♛




KI Overload - die Tücken und Fallen der Künstlichen Intelligenz

Als Kinder des Internetzeitalters kennen wir inzwischen sämtliche Vor- und Nachteile welche die moderne Technik mit sich bringt. Es überwieg...