Samstag, 8. März 2025

Die Lüge von den zugewanderten Fachkräften

"Wir finden keine qualifizierten Mitarbeiter," diesen Satz hört man derzeit von vielen Unternehmen in Deutschland. Ich stelle diese Aussage auch nicht in Frage, denn aufgrund der Verschlechterung in unserem Bildungssystem sehen sich tatsächlich nicht wenige Firmen vor die Frage gestellt, wo sie denn nun trotz sinkender Zahlen an Auszubildenden, brauchbare Mitarbeiter herbekommen. Dieses Problem grassiert in Deutschland nun schon seit geraumer Zeit, und es dauerte auch nicht lange, bis die Politik auf die glorreiche Idee kam, einfach Fachkräfte aus dem Ausland zu uns zu einzuladen. Die meisten von uns denken bei dem Begriff "Fachkräfte" zuerst an Menschen mit abgeschlossener Berufsausbildung oder Studium. Es wäre natürlich vermessen zu glauben, dass es das im Ausland nicht gäbe, von daher möchte man ja glauben, dass es diese Fachkräftezuwanderung wirklich gibt. Und so ganz unwahr ist es ja auch nicht, denn es kommen durchaus auch Menschen mit entsprechendem Ausbildungsstandard zu uns ( meine Hausärztin kam zusammen mit ihrem Mann aus Afrika und praktiziert seit einiger Zeit bei uns im Dorf), und das nicht schlechter als ihre deutschen Kollegen. Aber seien wir mal ehrlich zu uns selbst. Die überwiegende Zahl der Zuwanderer die im Rahmen der seit 2015 laufenden Migrationswelle nach Deutschland kommen, landet entweder als Reinigungskraft die mit dem Putzlappen durch den Supermarkt fegt, oder als Systemgastronom bei MacDonald´s oder Burger King, oder arbeiten als Paketbote bei den verschiedenen Botendiensten. Auch Großmetzgereien beschäftigen in der Regel Arbeiter aus dem Ausland. Die Liste ließe sich noch fortsetzen. 

Eins möchte ich klarstellen: Mir geht es hier nicht darum, diese Jobs kleinzureden. Denn auch sie sind wichtig und notwendig. Denn wie würde es im Supermarkt aussehen, wenn sich nicht fleißige Leute finden ließen, die zwischen Obstregal und Wursttheke gründlich saubermachen. Oder man stelle sich vor, was hinter der Theke im Schnellrestaurant ablaufen würde, wenn es dort keine Bedienung gäbe. Ich möchte vielmehr mit diesem Post auf den Schwindel aufmerksam machen, der im Zusammenhang mit der Zuwanderung in den Arbeitsmarkt im Umlauf ist. Unter dem Deckmäntelchen der Behauptung es gehe um Fachkräfteeinwanderung, ist es für die Politik wesentlich einfacher, der Bevölkerung triftige Gründe für die Massenmigration zu liefern. Man behauptet einfach all diese Menschen würden dringendst am Arbeitsmarkt gebraucht. Klar, einige von ihnen werden sicherlich ihren Platz an einer offenen Stelle finden, und das ist in dem Sinne positiv zu werten, da es die Integration erleichtert. Aber nach meiner Beobachtung findet sich ein Großteil von ihnen auf dem Bahnhofsvorplatz wieder, mit Kumpels und einem Kasten Bier und Unterstützung durch Bürgergeld wird dann irgendwie versucht in der neuen Heimat über die Runden zu kommen. Ich beobachte dies häufig in meiner Heimatstadt, die einen hohen Migrantenanteil hat. Auch hier lungern viele herum und wissen nicht wohin mit ihrer Zeit. Mit schlechten Deutschkenntnissen und fehlender Berufsausbildung ist es schwer, diese jungen Leute in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Darüber hinaus sind viele gar nicht wirklich bereit, sich aktiv einzubringen. 

Es ist Tatsache, dass es um den Arbeitsmarkt in Deutschland nicht gut bestellt ist. Viele renommierte Unternehmen wandern ab ins Ausland, denn die Kosten für Energie und Material sind in Deutschland in die Höhe geschossen, und wer kann der nimmt Reißaus und fängt woanders neu an. Auch das Bildungssystem in unserem Land hat seine Schwächen. Es fehlen qualifizierte Lehrkräfte, und wie es aussieht, wird sich auch diese Situation in den kommenden Jahren nicht wesentlich verbessern. An vielen öffentlichen Schulen herrscht nicht gerade ein freundliches Klima des Zusammenlebens.  Gewaltausbrüche von Schülern, häufig aus Migrantenfamilien, sind dort beinahe an der Tagesordnung. Vor allem an Brennpunktschulen in Großstädten wie Berlin oder Dortmund möchte kaum jemand gerne Lehrer sein. Nachwuchsmangel also auch hier, mit unabsehbaren Folgen für die Bildung junger Menschen. 

Ich hege den Verdacht, dass es dem politischen System hier darum geht, vorrangig billige Arbeitskräfte für Jobs zu gewinnen, die niemand sonst machen will. Natürlich ist es wichtig, dass diese Plätze besetzt werden, und natürlich ist es schnuppe ob ein Deutscher oder ein Migrant den Job macht. Das Narrativ von der zugewanderten Fachkraft trifft eben nur auf diejenigen zu, die tatsächlich mit Beruf und/oder Studium hierherkommen. Ausbeutung ist ein Wort das keiner gerne hört. Und doch arbeiten vielerorts Migranten zu Dumpinglöhnen. Und hier bleiben auch die ansonsten so gerechtigkeitsaffinen Grünen stumm. Deren Gerechtigkeitssinn ist eben doch nur schön dahergesagt. Die Oma auf der Straße mag vielleicht an die Mär von der zugewanderten Fachkraft glauben, aber die Realität sieht anders aus. 

Der anhaltende Fachkräftemangel in der Pflege ist sicherlich der beste Beweis dafür, dass die Migration keine Lösung des Problem darstellt. Die Politik hätte es in der Hand die Situation zu bereinigen. Bessere Bezahlung von Pflegekräften würde einen höheren Anreiz bieten, und möglicherweise mehr Menschen in dieses Berufsfeld locken. 

Wenn man es mal ganz offen betrachtet, dann wird schnell klar, dass das Narrativ von den zugewanderten Fachkräften nicht ganz der Wahrheit entspricht. Es kommen mehr Menschen als Arbeitsplätze vorhanden sind, und so bleibt für viele nichts anderes übrig, als einen 400-Euro Job anzunehmen, und leider verlieren einige auch komplett den Faden und hocken dann mit den Obdachlosen in städtischen Schmuddelecken herum. Eine Begrenzung der Migration und eine kontrollierte Einwanderung von Menschen die nachweislich etwas zum System beitragen können, wäre zumindest ein Lösungsansatz. Länder wie Kanada und Australien achten darauf, dass Einwanderer ihren Beitrag leisten und nicht auf die alleinige Hilfe des Staates hoffen. Auch für Deutschland wäre dieses Konzept wünschenswert, es würde das größte Chaos bereinigen und Ordnung in die Migration bringen.

Solange es die Politik jedoch nicht schafft, sich diesem Problem wirklich tatkräftig anzunehmen, wird Deutschland weiter mit Menschen geflutet, die weitgehend auf unsere Sozialsysteme vertrauen. An der neugewählten Bundesregierung liegt es jetzt, die Ärmel hochzukrempeln und zumindest die Sogwirkung für Zuwanderer die es nur auf das Bürgergeld abgesehen haben, zu stoppen. 


In diesem Sinne, euch allen ein wunderbares Wochenende,

Eure Marion Herzogin von Meranien ♛







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